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Unser Abenteuer beginnt im Sommer 2018

 Roadtrip entlang der Panamericana 2018/19

Von einer Idee...

An einem lauen Sommerabend bei einer Flasche Uhudler haben wir beschlossen, unseren Alltag und das geregelte Leben hinter uns zu lassen, um uns unseren Traum zu erfüllen. Nicht einfach nur weit weg Urlaub zu machen, den man ohnehin immer als zu kurz erachtet, sondern ein Jahr lang wo anders zu leben. Generell ein anderes Leben zu führen, das zu tun, was man wirklich gern macht, völlig unabhängig zu sein und das Leben genießen.

Die Wahl fiel auf die Panamericana, weil es uns geografisch am meisten nach Süd- und Mittelamerika zieht. Die längste Straße der Welt mit dem eigenen Fahrzeug zu bereisen, ist für uns nicht nur etwas Monumentales, sondern bedeutet auch absolute Freiheit. Und so beginnt das Abenteuer unseres Lebens: Mit unserem Fiat Ducato von Feuerland bis nach Alaska. 35.000 km und 12 Monate durch Süd-, Mittel- und Nordamerika, durch voraussichtlich 15 Länder sowie sämtliche Klimazonen.

Diese Seite ist für unsere Familie und Freunde, um sie auf dem Laufenden zu halten, aber auch für alle Interessierten, die vielleicht Anregungen für die nächste Reise bekommen möchten. Denn gerade bei der Recherche in Vorbereitung unserer Reise fanden wir die Tipps und Erfahrungsberichte anderer Reisender am informativsten.

Karin

Aufgaben: Routenplanung, Reiseorganisation, Recherche Länderinfos, Webinhalt, Fahrer

Bisherige Reiseerfahrung (außerhalb Europas):

Afrika:  Marokko, Tunesien, Ägypten, Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe

Asien: Singapur, Thailand, Taiwan, Indien, China, Indonesien, Vietnam, Kambodscha, Malaysia, Vereinigte Arabische Emirate, Philippinen

Australien: New South Wales, Victoria, Northern Territory, Queensland

Mittelamerika: Mexiko, Costa Rica, Kuba, Guatemala

Nordamerika: New York, Florida, Kalifornien, Arizona, Nevada, Hawaii, Utah, Louisiana, Alabama

Südamerika: Argentinien, Brasilien, Peru

Lutz

Aufgaben: Fahrer, technische Betreuung von Kawa, Kostenplanung und Budget, Koch und Grillmeister

Bisherige Reiseerfahrung (außerhalb Europas):

Afrika: Namibia, Botswana, Sambia, Simbabwe

Asien: Thailand, Indonesien, Kambodscha, Malaysia, Philippinen

Australien: Queensland

Mittelamerika: Costa Rica, Guatemala

Nordamerika: Florida, Arizona, Nevada, Utah, Louisiana, Alabama

Südamerika: Peru

Fahrzeugwahl

Natürlich haben wir uns die Frage gestellt, ob wir vor Ort einen Bus kaufen sollten. Letztlich kamen wir aber zu dem Schluss, dass eine Verschiffung die für uns bessere Option darstellt. Abgesehen vom zeitlichen Aufwand, einen technisch einwandfreien Bus zu finden, sind wir keine Experten in Sachen Auto. Darüber hinaus ist ein Autokauf in Argentinien für Ausländer ohne ständigen Wohnsitz in diesem Land gar nicht möglich. In Chile ist das – soweit wir das in Erfahrung bringen konnten – mit nur sehr großem bürokratischen und zeitlichen Aufwand verbunden.

Kawa

Bei unserem Bus handelt es sich um einen Fiat Ducato, Baujahr 2009. Er verfügt bereits über mehr als die übliche Grundausstattung, zB über Solarpanele auf dem Dach, die es uns ermöglichen, überall autark Strom zu erzeugen. Für die Reise wird er von Karins Vater noch weiter optimiert.

Die Route

Die Strecke ist durch den Straßenverlauf grob vorgegeben und die ein oder andere Abweichung behalten wir uns – je nach Wohlfühl-Charakter in einem Land – vor. Was es wo zu sehen gibt, hat Karin aufgrund ihrer jahrelangen Reisebegeisterung im Großen und Ganzen jederzeit abrufbar im Kopf. ;-) Unterstützend haben wir alle für uns interessanten Stopps in einer Excel-Tabelle aufgelistet und so unseren eigenen persönlichen Reiseführer zusammengestellt.
Die Entscheidung, von Süden nach Norden zu fahren, orientiert sich an den Klimazonen. Wir starten im September in Argentinien, wenn dort Ende Winter/Anfang Frühling ist. Ab Oktober befinden wir uns immer in der optimalen Reisezeit für das jeweilige Land und leben voraussichtlich ab Dezember bis zum Schluss bei sommerlichen Temperaturen. 

Der grobe Zeitplan

Aufgrund des gewährten Sabbaticals bzw. der Karenzierung stehen uns zwölf Monate zur Verfügung.
Der genaue Abreisetermin orientiert sich an der Ankunft von unserem Kawa im Hafen von Montevideo. Laut Auskunft diverser Spediteure dauert die Verschiffung nach Südamerika ca. vier Wochen, wobei Verspätungen von ein paar Tagen bis zu einer Woche durchaus üblich sind. Kawa kann bis zu fünf Kalendertage kostenlos im Hafen stehen, danach werden nach Auskunft vom Jänner 2018 pro Tag 60-65 USD Lagergeld berechnet.
Wie lange wir in welchem Land bleiben wollen, ist noch nicht ganz klar. Denn das Schöne an einer solchen Reise ist ja, dass nicht alles im Vorfeld exakt geplant werden kann. Gerade das Ungewisse macht die Panamericana für uns zu einem so großen Abenteuer. 

Haftpflichtversicherung


Die österreichische Haftpflichtversicherung besitzt außerhalb Europas keinerlei Gültigkeit. Eine Abmeldung unseres Busses während unserer Abwesenheit ist aber – im Gegensatz zu Deutschland – nicht möglich, da wir in diesem Fall die Kfz-Kennzeichen zurückgeben müssten. Damit wir in Südamerika ein Jahr lang fahren können, muss der Haftpflichtversicherungsbeitrag in Österreich letztlich ausschließlich für die Nummerntafeln bezahlt werden. 
Während der Reise muss für fast jedes Land eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Krankenversicherung


Aufgrund des Sabbaticals ist Karin nach wie vor in Österreich krankenversichert.
Eine Auslandskrankenversicherung für die Dauer eines Jahres zu finden, ist als Österreicher/in nicht so einfach. Die meisten Versicherungen, die weltweit einen längeren Zeitraum versichern als eine reguläre Urlaubsreise dauert, fordern einen Wohnsitz in Deutschland. 

Erste Umsetzungsmaßnahmen

- Beantragung eines Sabbatical (Karin) und einer Karenzierung (Lutz)
- Spanisch lernen: Sprachkurs A1 im Winter 2017/18 und Sprachkurs A2 im Frühjahr 2018
- Länderinfos sammeln und persönlichen Reiseführer erstellen
- Kostenschätzung
- Haftpflichtversicherungen entlang der Stecke recherchieren
- Informationen über die Verschiffung nach Südamerika einholen
- Reiseversicherung suchen
- im diesem Jahr nicht gebrauchte Versicherungen in Österreich kündigen bzw. ruhend stellen

Vorbereitungen vor der Abreise

- Kawa fit für das kommende Jahr machen (Service, Pickerl, etc.)
- Impfungen und Kontrolltermine bei diversen Ärzten
- DKB-Konto eröffnen, da das die einzige Möglichkeit ist, um weltweit gebührenfrei Bargeld abheben zu können
- Reisepass und internationale Führerscheine erneuern
- Ausweise und Dokumente kopieren und laminieren
- Packliste erstellen
- Internationalen Führerschein und Carnet de Passages beantragen
- Gasadapter für Gasflaschen bestellen
- Die exakte Route samt voraussichtlichem Zeitplan für unsere Eltern erstellen
- Kartenmaterial herunterladen und Straßenkarten – zunächst zumindest für Argentinien und Chile – besorgen
- Haftpflichtversicherung für Uruguay, Argentinien und Chile besorgen